Sie suchen die „Pille für die Haut“ ?
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Marc Chatenieu
H a u t p i l l e
und Philosophie ?
Die Haut ist das sensibelste Sinnesorgan des Menschen und
es stellt (wie andere Sinnesorgane auch) eine direkte Verbindung vom
Unterbewusstsein zum menschlichen Charakter, der Psyche und dem Handeln her.
Das Erreichen eines „seelischen Friedens“ einerseits und psycho-neurologisch
eines aktiven Gemütszustandes (der Seele) andererseits ist vornehmlich ein
weibliches Privileg, so dass man leicht zu dem Schluss kommt:
die beste Philosophie ist weiblich!
Und diese beste Philosophie ist auch die beste
„Hautpille“. (Nicht ohne Grund ist der Haarausfall ein „männliches Privileg“! ;
was vom Zusammenhang her bewiesen wird.)
Wenn man einmal zur Kenntnis nimmt, dass Hannah Arendt als „bester weiblicher Philosoph
aller Zeiten“ bezeichnet wurde (René Delavy), sie aber das Weltbild nur vom „Werden“ (den Geburten
bzw. dem Wachstum) als maßgebliche philosophische Aussage definierte (im
Gegensatz zu ihrem „Lehrer“ Heidegger, der als Nazismus-Anhänger seine Philosophie vom Tode
her aufbaute), dann wurden nur „geschwätzige“ Philosophen gemeint, nicht aber
die vielen Frauen, die eine weibliche, lebensnahe Philosophie praktizieren –
aber an dem männlichen „Macht-Mechanismen“ der Weltpolitik scheitern.
Um das Prinzip der geschlechtsspezifischen
Hirnfunktionen aufzuzeigen, also das weibliche Gehirn vom männlichen zu
unterscheiden, muss ich etwas in die Hirn-Physik bzw. Hirn-Chemie wechseln:
aber ich verspreche Ihnen, Sie nicht über Gebühr zu überfordern.
Der Machanismus an Neuronen und
Synapsen: (aus: „Der Phallus-Komplex“)
Neuronen sind die Nerven-Zellen, die Grundbausteine des
zentralen Nervensystems, des Gehirns. Hier
findet eine hohe Proteinsynthese-Aktivität
statt. Die Zell-Fortsätze (Dendriten; griechisch: dendron = Baum) sind
teilweise sehr lang. Als Nervenfasern (Axon) erreichen sie andere Neuronen.
Zwischen beiden Neuronen liegt eine Schaltstelle (Synapse), und jede
Nervenzelle besitzt bis zu 10000 Schaltstellen zu Nachbarzellen. Die Synapse
besteht aus dem Endkölbchen (mit präsynaptischer Membran) und der Kapsel
(postsynaptische Membran). An den Synapsen entstehen durch Impulse von den
Sinnesorganen kondensatorartig Schwellenwerte (Bereitschaftspotentiale). Die
chemische Depolarisation findet an der Plasmamembran durch Ausschleusung
chemischer Botenstoffe (Transmitter) über synaptische Spalte in der Membran
statt. (Es befinden sich nämlich in den Kölbchen winzige Säckchen: Vesikel, die
gefüllt sind mit Neurotransmittern und die sich enzymatisch öffnen
und die Botenstoffe freisetzen. Bei Enzym-Schäden werden die Transmitter
nicht freigesetzt und können auch im Synapsen-Spalt die Erregung nicht
weiterleiten!) Im Normalfall pflanzt sich die Erregung als „Aktions-Potential“
an der Oberfläche des Axons fort und erreicht die nächste Nervenzelle. Hier
wird wieder der Axonhügel (Ursprungskegel der Nervenfaser), das Perikaryon, zum
abermaligen Kondensator. Die Kondensator-Entladung folgt dem
„Alles-oder-nichts-Prinzip“, also die einzelne Synapse entlädt sich
vollständig. So ist z. B. die Stärke des Orgasmus durch Vermehrung oder
Verminderung der gleichzeitig ausgelösten Aktionspotentiale pro Zeiteinheit
bestimmt. Erfolgt die Entladung einer Masse von Synapsen synchron, so wird nach
Eccles die gebündelte Aktivität von
Dendriten als Psychonen bezeichnet und stellt quasi ein Energiebündel
dar. Die Menge und Wirkdauer der Botenstoffe ist begrenzt (Weniger Enzyme
können weniger Transmitter freisetzen, und mehr abbauende Enzyme können den
Abbau beschleunigen. Damit hat das aber Auswirkungen auf die
Informations-Übermittlung und damit auf die Funktion des Gehirns!).
Die hemmenden Neurone
(für das sog. Bewusstseins-Veto)
funktionieren
prinzipiell in der gleichen Weise. Aber anstatt das nachgeschaltete Zielneuron
zu erregen, dämpft der Neurotransmitter nach Andocken
an seinen Rezeptor in der postsynaptischen Membran durch Hyperpolarisation
die Erregbarkeit. Als ausgesprochen bremsender Transmitter fungiert die Gamma-Aminobuttersäure
(GABA), ein von den Nervenzellen produzierter Transmitter. (Auch bei
Serotonin-Mangel entsteht zu wenig GABA). In der postsynaptischen Membran
verursacht der Transmitter den Chlor-Ionen-Einstrom bzw. den
Kalium-Ionen-Austritt und setzt so die Erregungsschwelle herauf (Durch die
Kalium-Diffusion nach außen – unter Zurücklassung negativer Ladungen – steigt
das Spannungs-Potential überdimensional an
und die Erregungsweiterleitung wird blockiert.).
Dieser Prozess wird durch die Benzodiazepine
besonders verstärkt. Überwiegt der Vorgang an den hemmenden Neuronen, so wird ein „Aktivitäts-Vorgang“
gestoppt. Auch ß-Endorphin moduliert die hemmenden Neurone in gleicher
Weise, verhindert also die Entladung ihrer Bereitschaftspotentiale
und führt so im sensorischen Bereich eher zu halluzinogenen Emotionen. – Da
ß-Endorphin hemmend auf die Synapsen der Schmerzfasern einwirkt, entsteht bei
seinem Mangel eine verstärkte Wehleidigkeit. − Im motorischen
(Agitations-) Bereich verursacht der Ausfall hemmender Neurone eine
unkontrollierte Hyperaktivität und eine Konzentrationsschwäche schon im
Kindesalter; später sogar als so genannter
Tic. (Eine chemische Dis-Balance bei der Hyperpolarisation hemmender
Neurone führt zur Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung,
ADHS.)
Andererseits stimuliert ein ständiges „Nein“ einer
Ehefrau hemmende Neurone und damit ein Bewusstseins-Veto,
welchem dann bei einer von ihr gewünschten Sexualität die Impotenz folgt. (Auch
Freud sah viele neurotische Symptome als Ausdruck eines „Kompromisses“
zwischen unbewusstem Wollen und nicht „voll geglückter Abwehr“ entstehen, was
der enzymatischen Behinderung hemmender Neurone entspricht.)

Wenn sie, meine verehrten
Leserinnen, vielleicht meinen, ich möchte
sie nun zu einer Denkweise des Philosophen David Hume (1711-1776) entführen, der als Empiriker anstrebte, alle unklaren Begriffe und
Gedankenkonstruktionen abzuschaffen, derer
sich die meisten Philosophen bedienen, so trifft das nur teilweise zu. Hume erinnerte daran,
dass ein Kind nicht als Philosoph oder philosophischer Denker geboren wird, und
dass es die Welt als bezaubernden Eindruck empfindet.
Das Grundprinzip ist erst einmal bei beiden Geschlechtern gleich: jedoch
da bei den Männern einerseits der Androgen-Spiegel – gerade bei dem geringem
Bedarf an den Synapsen − immer zur Verfügung steht und andererseits oft
ein Oestradiol-Mangel zu einem Neurotransmitter-Defizit führt, bleiben die mit
Lustgefühl aufgebauten Bereitschaftspotentiale oft lange erhalten, was zu mehr
Aggression und einer Sucht nach dem
Machtgefühl führt. Haarausfall und Ersatzbefriedigungen folgen. Der
„seelische Frieden“ lässt auf sich warten. Oft ist es das „Strom-Chaos“ im
Limbischen System, welches mehr „krakelige Kotzbrocken“ produziert – und keinen
aktiven Gemütszustand mit tatsächlicher Leistungsbereitschaft entstehenden
lässt.
So ist auch die nichtgestillte Sucht nach dem
Machtgefühl selbst bei mächtigen Männern zu erklären, was weiterreichend zur
Maßlosigkeit entartet. Selbst die „Philosophen“ maßen sich so den
Alleinvertretungsanspruch an – legitimierend mit geschwollenen Reden – die
Philosophie des Welterkennens und der menschlichen Verhaltensweisen zu
beherrschen, ohne jemals (außer Nietzsche und Delavy) den Selbstmord
der Menschheit mit ihrem vordergründigen Nihilismus erkannt zu haben.
Ganz anders das allgemein-weibliche philosophische Denken (nicht Hannah Arendt!): es spricht von einer gewissen Bescheidenheit, wenn das Glücksempfinden
und der innere Friede auf Zeugung, Familie (Soziales), täglicher (persönlicher)
Bedarf und Kommunikation beschränkt wird. Damit ist die Logik zwar
bedarfsorientiert, aber sie verursacht – fernab vom Geld-Casino der Mächtigen
(welche die eine Menschenmasse für ihre moderne Sklaverei, und die andere Herde
für den Konsum benötigen) – keine Zerstörung der Lebensgrundlagen für Menschen
und derzeitige Tiere auf diesem Planeten; keine Energie-Sucht mit Zerstörung
der Umwelt; kein heroisches Einstein-Denken, welches trotz seiner bloßen
Theorie nur dazu dient, den Lebensraum Erde schneller zu vernichten; keine
ökonomische, politische, „kulturelle“ noch Geschlechts-dominierte Sucht nach
Macht, die unbefriedigt pathogen in der Maßlosigkeit mündet (denn dies alles
wäre eine behandlungsbedürftige Psychopathie!). Zugegeben: nicht alle diese
unbefriedigten neurologischen Zustände sind der Keim für das „Böse“; auch
Dichter, Denker, Musiker und Komponisten, Maler, Bildhauer und Baumeister sind
aus dieser männlichen Hirn-Pathologie hervorgegangen – ja selbst die
„Glaubenslehrer“ können hier nicht ausgeschlossen werden!
„Warum unterscheiden sich die Hirnabläufe der Männer von denen der
Frauen?“ werden Sie fragen.
Mit der genetischen
Geschlechtsfestlegung wird auch die Anzahl der Hormon-Rezeptoren für
„weibliche“ und „männliche“ Hormone an den Synapsen im Hirn festgelegt. Damit
ist aber bei Frauen die Produktion von erforderlichen Enzymen zur Vesikel-Öffnung
und Freisetzung der Neurotransmitter (Nerven-Überträgerstoffe) meist gesichert
und einem übermäßigen Potential-Aufbau an den Synapsen vorgebeugt. [Natürlich
sind die Frauen, bei denen das nicht „reibungslos“ funktioniert, dann nicht
sofort „Staatstyrannen“, „Feld-Herren“ (-Damen), Bankenbosse oder Philosophen,
sondern leider gleich Patienten in der Psychiatrie.]
Es kommt einer Selbsttäuschung gleich, wenn
wir glauben, das widerspräche dem, dass sich auch Männer für Soziales,
Kommunikatives und als Samariter einsetzen. Doch auch hier geschieht es meist
(wie schon R. Delavy feststellte) zur
Erreichung einer intellektuellen „Überhöhung“. Und obendrein ist das bei den
Männern überwiegende „denkende Bewusstsein“ besonders störanfällig (s. die
fundamentalen Irrtümer des Denkens).
Nun meinen Sie sicher: „Wir haben ja eine Demokratie und da können sich
doch die „Aufgaben-Potentiale“ angleichen.“
Doch da sehen Sie unsere
Gesellschaftsform (sie ist nicht die beste, aber wir haben im Moment keine
bessere) verklärt: Die Demokratien sind heute Diktaturen der banalen,
unwissenden Mehrheiten (Herde), die sich von begabten Rhetorikern (Schäfern)
zum Erhalt ihrer Macht (und des damit verbundenen „demokratischen“
Korruptions-Gewinns) verführen lassen. Wo das hinführt, hat Delavy gut beschrieben: im Gegensatz zu
1940 werden heute und in kommenden Zeiten Milliarden „ins Gras beißen“, weil
die demokratischen Groß-Gesellschaften den Sterbevorgang zu protrahieren
wissen, aber die Krankheit (die Lobbyisten) nicht in der Wurzel auszumerzen
wissen.
Und so sind wir wieder bei der schönen Haut
und der besten Philosophie, die weiblich ist: was nützt uns die Philosophie
über die Ewigkeiten – ohne das fundamental Einfache zu sehen! Vielleicht
sterben die meisten Männer deshalb früher, weil sie sich vor lauter
„Macht-Streben“ selbst vergessen. Die eigene Haut ist wichtig, auf sie sollte
man zuerst schauen, denn die Zufriedenheit mit jeder Körperlichkeit öffnet den
Zugang zur Seele. Die Seele aber – als aktiver Gemütszustand der Psyche – liegt
ebenfalls im Unterbewusstsein, dem Limbischen System. Deshalb fanden die
meisten Menschen zu ihren Glaubensgemeinschaften, da sie passager ihr denkendes
Bewusstsein, das vor massiven Fehlentscheidungen nicht gefeit ist, delegieren
konnten, und somit übermäßige Bereitschaftspotentiale an den Synapsen des Hirns
verhinderten. (Ein dem entsprechender „Seelen-Verlust“ durch Enzym-Defizite
wird auch in Asien erfolgreich behandelt.) Die erfolgreiche Weiterleitung der
Strompotentiale vom Psyche-Bereich in den Seelen-Bereich (gleicher
Lokalisation) ist stets ein Schritt zum „inneren Frieden“, was meist den Frauen
leichter gelingt – und das wird an der Haut sichtbar.
Ihr Marc
Chatenieu
Die Alzheimer-Krankheit –
doch hormonale Gründe ?!
(im Roman über die Neurobiologie
von Hirn und Seele)
Marc Chatenieu
lebt als Schriftsteller in Andalusien. Sein
Buch vom September 2008 − ein Zigeuner-Roman − beschreibt den
außergewöhnlichen Lebensweg des Protagonisten: vom schüchternen Knaben zum
Spielball triebhafter Weiblichkeit. Durch seine jugendlichen Ideale und die
raue Wirklichkeit erkennt der Zigeuner Ben-Sira die Spaltung seiner
Persönlichkeit. Chatenieu hat zur Erklärung des zweiten ICHs (im Vergleich zur
krankhaften Schizophrenie) wissenschaftliche Fakten tangierender medizinischer
Bereiche − wie ein
Wissenschafts-Journalist – zusammengetragen. So lässt sich auch die
Funktionsweise der Psyche und − erstmals die Definition der Seele
erklären. Bei der autogenen
Zerstörung der Hirnzellen, wie bei der Alzheimer-Krankheit
bzw. der Alters-Demenz, werden bisher nicht erkannte hormonale Ursachen benannt, die eine so einfache Vorbeugung möglich
machen (ab Seite 283).
Chatenieu hat sich zur Aufgabe gemacht, die Allgemeinheit,
wie Patienten und Ärzte gleichermaßen, über die Funktionsweise ihres Hirns –
wie in Welt der Wunder − zu
informieren und neueste Erkenntnisse zum gesunden Altern mit intaktem Geist
aufzuzeigen. Zu diesem Zweck wählte er den historischen Bildungsroman, dessen
Handlung den Leser in atemlose Spannung versetzt.

Der Roman „Die
sogenannte Sünde“ erschien September 2008 im Hochschulverlag Mainz (ISBN
3810700290)
(siehe: www.Verlag-Mainz.de
)

Die
Ölgemälde aus Kapitel 6 Nr.5 („Arena am Neckar“ und „Schwäbin mit Hund am
Rhein“)


(„Prometheus und die Okeaniden“, Skulptur von
Gustav Otto Gradler , 1886/ Privatbesitz)
Der Roman ~ Die Habanera ~
ist ein „Billigflug“ nach Andalusien
Der Flamenco und die andalusischen Pferde -
der einstige Mauren-Staat al-Andaluz einmal ganz anders.
Fliegen Sie über eine Legende aus muslimischer Zeit in das letzte Land vor Afrika.
Erleben Sie die Geburtsstunde des Carmen-Phänomens, seine Faszination und die
Gefahren seines Unterganges.

Die Andalusierin ist der Inbegriff der Ambivalenz der Sinnlichkeit einer Frau.
Die zwiespältige Carmen aus der Oper von Georges Bizet ist bis heute ein ungelöstes Rätsel geblieben. Die Leidenschaftlichkeit und die sensible Herzlichkeit der Menschen Andalusiens vermitteln mit der ausdrucksstarken Musik eine mitreißende Faszination. Der Arzt-Roman „Die Habanera“ ist ein Versuch, den Schleier des Rätsels zu lüften. Dabei wird Andalusien in der Gegend von Rota, Chipiona, Sanlucar de Barameda, Jerez de la Frontera und Arcos de la Frontera als Schauplatz zu einer erlebenswerten Reisegegend.
Der Roman „Die Habanera“ erschien im Wagner Verlag / (siehe: www.wagner-verlag.de )
Das 2009 erschienene Buch von Marc Chatenieu

ISBN-13: 978-3-86901-653-5
Das neueste Buch von Marc Chatenieu:
Nietzsches Vision: Die Demokratie am Galgen
Teil 1
erschien 2011

ISBN 978-3-86268-185-3
Das nächste Buch ist in Arbeit:
„vom
Willen zur Macht“
Teil 2 zu: „Die Demokratie am Galgen“
Impressum: Marc Chatenieu; 11630 Arcos de
la Frontera, Cadis/España