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Marc Chatenieu

 

H a u t p i l l e  und  Philosophie ?

 

  Die Haut ist das sensibelste Sinnesorgan des Menschen und es stellt (wie andere Sinnesorgane auch) eine direkte Verbindung vom Unterbewusstsein zum menschlichen Charakter, der Psyche und dem Handeln her. Das Erreichen eines „seelischen Friedens“ einerseits und psycho-neurologisch eines aktiven Gemütszustandes (der Seele) andererseits ist vornehmlich ein weibliches Privileg, so dass man leicht zu dem Schluss kommt:

die beste Philosophie ist weiblich!

Und diese beste Philosophie ist auch die beste „Hautpille“. (Nicht ohne Grund ist der Haarausfall ein „männliches Privileg“! ; was vom Zusammenhang her bewiesen wird.)

  Wenn man einmal zur Kenntnis nimmt, dass Hannah Arendt (1906-1975) als „bester weiblicher Philosoph aller Zeiten“ bezeichnet wurde (René Delavy), sie aber das Weltbild nur vom „Werden“ (den Geburten bzw. dem Wachstum) als maßgebliche philosophische Aussage definierte (im Gegensatz zu ihrem „Lehrer“ Martin Heidegger; 1889-1976; der als Nazismus-Anhänger seine Philosophie vom Tode her aufbaute), dann wurden nur „geschwätzige“ Philosophen gemeint, nicht aber die vielen Frauen, die eine weibliche, lebensnahe Philosophie praktizieren – aber an den männlichen „Macht-Mechanismen“ der Weltpolitik scheitern.(Schon allein bei den Texten von Karl Jaspers; 1883-1969; wird man leicht an die Aussage von Friedrich Nietzsche: 1844-1900; erinnert: wer viel redet, wird sich selbst los.)

  Um das Prinzip der geschlechtsspezifischen Hirnfunktionen aufzuzeigen, also das weibliche Gehirn vom männlichen zu unterscheiden, muss ich etwas in die Hirn-Physik bzw. Hirn-Chemie wechseln: aber ich verspreche Ihnen, Sie nicht über Gebühr zu strapazieren.              

 

Der Mechanismus an Neuronen und Synapsen:   

(aus: „Der Phallus-Komplex“)

Neuronen sind die Nerven-Zellen, die Grundbausteine des zentralen Nervensystems im Hirn. Hier findet eine hohe Proteinsynthese-Aktivität statt. Die Zell-Fortsätze (Dendriten; griechisch: dendron = Baum) sind teilweise sehr lang. Als Nervenfasern (Axon) erreichen sie andere Neuronen. Zwischen beiden Neuronen liegt eine Schaltstelle (Synapse), und jede Nervenzelle besitzt bis zu 10000 Schaltstellen zu Nachbarzellen. Die Synapse besteht aus dem Endkölbchen (mit präsynaptischer Membran) und der Kapsel (mit einer postsynaptischen Membran). An den Synapsen entstehen durch Sinnes-Impulse oder willentlich-motorischen Befehlen kondensatorartig Schwellenwerte („Bereitschaftspotentiale). Die chemische Depolarisation findet an der Plasmamembran durch freigesetzte Botenstoffe (Transmitter) über synaptische Spalte in der Membran statt. [Es befinden sich nämlich in den Kölbchen winzige Säckchen (Vesikel), die gefüllt sind mit Neurotransmittern, sich enzymatisch öffnen und die Botenstoffe freisetzen (die „Fermantation“ durch Enzyme hat bereits Justus von Liebig ; –1803-1873–, beschrieben). Liegen Enzym-Schäden vor, werden die Transmitter nicht freigesetzt und können auch nicht die Erregung über den Synapsen-Spalt weiterleiten!] Normal wird die Erregung als „Aktions-Potential“ an der Oberfläche des Axons fortgeleitet und erreicht die nächste Nervenzelle. Hier wird wieder der Axonhügel (Ursprungskegel der Nervenfaser), das Perikaryon, zum abermaligen Kondensator. Die Kondensator-Entladung folgt dem „Alles-oder-nichts-Prinzip“, also die einzelne Synapse entlädt sich vollständig. So ist z. B. die Stärke des Orgasmus durch Vermehrung oder Verminderung der gleichzeitig ausgelösten Aktionspotentiale pro Zeiteinheit bestimmt. Erfolgt die Entladung einer Masse von Synapsen synchron, so wird nach John Eccles (1903-1997) die gebündelte Dendriten-Aktivität als Psychonen bezeichnet und stellt ein „Energiebündel“ dar. Die Menge und Wirkdauer der Botenstoffe ist begrenzt (weniger Enzyme setzen weniger Transmitter frei, und mehr Enzyme können den Abbau beschleunigen. Damit hat das Auswirkungen auf die Informations-Übermittlung und so auf die Funktion des Gehirns!). – Schon Aristoteles (384-322 v. Chr.) sprach wie Platon (427-347 v. Chr.) von einem „unbewegten Beweger“, für den man auch die Enzyme ansehen kann.

Die hemmenden Neurone (für sog. Bewusstseins-Vetos) benutzen „inhibitorische Synapsen“ und  funktionieren prinzipiell in gleicher Weise. Aber, anstatt das nachgeschaltete Zielneuron zu erregen, dämpft der Neurotransmitter nach Andocken an seinen Rezeptor in der postsynaptischen Membran durch Hyperpolarisation die Erregbarkeit. Als ausgesprochen bremsender Transmitter fungiert die Gamma-Aminobuttersäure (GABA), ein von den Nervenzellen produzierter Transmitter. (Serotonin-Mangel bedeutet zu wenig GABA). In der postsynaptischen Membran verursacht der Transmitter den Chlor-Ionen-Einstrom bzw. den Kalium-Ionen-Austritt und setzt so die Erregungsschwelle herauf (Motorische Synapsen geben hauptsächlich Natrium- und Kalium-Ionen unter Zurücklassung negativer Ladungen frei). –

Steigt das Spannungs-Potential überdimensional an, so wird die Erregungsweiterleitung blockiert. Dieser Prozess wird durch die Benzodiazepine besonders verstärkt. Überwiegt der Vorgang an den hemmenden Neuronen, so wird ein „Aktivitäts-Vorgang“ gestoppt. Auch ß-Endorphin moduliert die hemmenden Neurone in gleicher Weise, verhindert also die Entladung ihrer Bereitschaftspotentiale und führt so im sensorischen Bereich eher zu halluzinogenen Emotionen. – Da ß-Endorphin hemmend auf die Synapsen der Schmerzfasern einwirkt, entsteht bei seinem Mangel eine verstärkte Wehleidigkeit. − Im motorischen Bereich verursacht der Ausfall hemmender Neurone eine unkontrollierte Hyperaktivität und eine Konzentrations-Schwäche schon im Kindesalter; später manchmal als so genannter Tic. Diese chemische Dis-Balance bei der Hyperpolarisation hemmender Neurone führt zur  Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung ADHS (!) – aber auch ein enzymatisches Defizit des Proteins GIT 1, welches die freigesetzten Neurotransmitter in die Vesikel zurück befördert, führt zu einer erheblichen Verlangsamung hemmender Neurone und Erscheinungen, die dem ADHS, der Schizophrenie und der Epilepsie gleichkommen.

Andererseits stimuliert ein ständiges „Nein“ einer Ehefrau hemmende Neurone und damit ein Bewusstseins-Veto, welchem dann bei einer von ihr gewünschten Sexualität die Impotenz folgt.

(Auch Sigmund Freud sah viele neurotische Symptome als Ausdruck eines „Kompromisses“ zwischen unbewusstem Wollen und nicht „voll geglückter Abwehr“ entstehen, was der enzymatischen Behinderung hemmender Neurone entspricht. In diesem Zusammenhang sollte man erwähnen, dass im hohen Alter die Enzyme für die Ausschüttung von Neurotransmittern hemmender Neurone oft defizitär werden. Dann entsteht eine Gang-Unsicherheit auf Treppen, da die Füße für einen falschen Tritt zu spät gebremst werden. Und diese Gangunsicherheit ist es auch, weshalb viele ältere Menschen „am Stock“ gehen. – Oder, ein 80jähriger Jäger − wie vorgekommen − erschießt bei einem Überfall einen Einbrecher von hinten, der sich im letzten Augenblick zur Flucht abwandte. Außerdem lähmt Alkohol primär die hemmenden Neurone!)

 

 

 

Die Neuro-Physiologie an den Synapsen

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Wenn sie, meine verehrten Leserinnen, vielleicht meinen, ich möchte sie nun zu einer Denkweise des Philosophen David Hume (1711-1776) entführen, der als Empiriker anstrebte, alle unklaren Begriffe und Gedankenkonstruktionen abzuschaffen, derer sich die meisten Philosophen bedienen, so trifft das nur teilweise zu. Hume erinnerte daran, dass ein Kind nicht als Philosoph oder philosophischer Denker geboren wird, und dass es die Welt als bezaubernden Eindruck empfindet.[Immerhin ist „Philosophie“ das Denken über das Denken mit den Grundlagen der Erscheinungsformen im menschlichen Dasein. Und das kann jeder. Sagte doch Karl Jaspers als studierter Psychiater im Nachwort zu „Philosophie I“, »ich begann mein Philosophiestudium, als ich Professor der Philosophie geworden war«!!]  

  Das Grundprinzip der Hirnfunktion ist erst einmal bei beiden Geschlechtern gleich: jedoch da bei den Männern einerseits der Androgen-Spiegel – gerade bei dem geringem Bedarf an den Synapsen − immer zur Verfügung steht und andererseits oft ein Östradiol-Mangel zu einem Neurotransmitter-Defizit führt, bleiben die mit Lustgefühl aufgebauten Bereitschaftspotentiale oft lange erhalten, was zu mehr Aggression und einer Sucht nach dem Machtgefühl führt. Haarausfall und Ersatzbefriedigungen folgen. Der „seelische Frieden“ lässt auf sich warten. Oft ist es das „Strom-Chaos“ im Limbischen System, welches mehr „krakelige Kotzbrocken“ produziert – und keinen aktiven Gemütszustand mit tatsächlicher Leistungsbereitschaft entstehenden lässt.

So ist auch die nichtgestillte Sucht nach dem Machtgefühl selbst bei mächtigen Männern zu erklären, was weiterreichend zur Maßlosigkeit entartet. Selbst die „Philosophen“ maßen sich so den Alleinvertretungsanspruch an – legitimierend mit geschwollenen Reden – die Philosophie des Welterkennens und der menschlichen Verhaltensweisen zu beherrschen, ohne jemals (außer Nietzsche, Kierkegaards und evtl. Delavy) den Selbstmord der Menschheit mit ihrem vordergründigen Nihilismus erkannt zu haben.

  Ganz anders das allgemein-weibliche philosophische Denken (nicht Hannah Arendt!): es spricht von einer gewissen Bescheidenheit, wenn das Glücksempfinden und der innere Friede auf Zeugung, Familie (Soziales), täglicher (persönlicher) Bedarf und Kommunikation beschränkt wird. Damit ist die Logik zwar bedarfsorientiert, aber sie verursacht – fernab vom Geld-Casino der Mächtigen (welche die eine Menschenmasse für ihre moderne Sklaverei, und die andere Herde für den Konsum benötigen) – keine Zerstörung der Lebensgrundlagen für Menschen und derzeitige Tiere auf diesem Planeten; keine Energie-Sucht mit Zerstörung der Umwelt; kein heroisches Einstein-Denken, welches trotz seiner bloßen Theorie nur dazu dient, den Lebensraum Erde schneller zu vernichten; keine ökonomische, politische, „kulturelle“ noch Geschlechts-dominierte Sucht nach Macht, die unbefriedigt pathogen in der Maßlosigkeit mündet (denn dies alles wäre eine behandlungs-bedürftige Psychopathie!). Zugegeben: nicht alle diese unbefriedigten neurologischen Zustände sind der Keim für das „Böse“; auch Dichter, Denker, Musiker und Komponisten, Maler, Bildhauer und Baumeister sind aus dieser männlichen Hirn-Pathologie hervorgegangen – ja selbst die „Glaubenslehrer“ können hier nicht ausgeschlossen werden!

  „Warum unterscheiden sich die Hirnabläufe der Männer von denen der Frauen?“ werden Sie fragen.

Mit der genetischen Geschlechtsfestlegung wird auch die Anzahl der Hormon-Rezeptoren für „weibliche“ und „männliche“ Hormone an den Synapsen im Hirn festgelegt. Damit ist aber bei Frauen die Produktion von erforderlichen Enzymen zur Vesikel-Öffnung und Freisetzung der Neurotransmitter (Nerven-Überträgerstoffe) meist gesichert und einem übermäßigen Potential-Aufbau an den Synapsen vorgebeugt. [Natürlich sind die Frauen, bei denen das nicht „reibungslos“ funktioniert, dann nicht sofort „Staatstyrannen“, „Feld-Herren“ (-Damen), Bankenbosse, Steuerhinterzieher oder Philosophen, sondern leider gleich Patienten in der Psychiatrie.]

  Es kommt einer Selbsttäuschung gleich, wenn wir glauben, das widerspräche dem, dass sich auch Männer (selbst Steuerhinterzieher) für Soziales, Kommunikatives und als Samariter einsetzen. Doch auch hier geschieht es meist (wie schon R. Delavy feststellte) zur Erreichung einer intellektuellen „Überhöhung“. Und obendrein ist das bei den Männern überwiegende „denkende Bewusstsein“ besonders störanfällig (s. die fundamentalen Irrtümer des Denkens). So ist im Sinne von Richard Wagner nicht die völlige Emanzipation die Stärke des Weibes, sondern ihr Bewusstsein als Fundament der jeweiligen Gesellschaft.

  Nun meinen Sie sicher: „Wir haben ja eine Demokratie und da können sich doch die „Aufgaben-Potentiale“ angleichen.“

Doch da sehen Sie unsere Gesellschaftsform (sie ist nicht die beste, aber wir haben im Moment keine bessere) verklärt: Die Demokratien sind heute Diktaturen der banalen, unwissenden Mehrheiten (Herde), die sich von begabten Rhetorikern (Schäfern) zum Erhalt ihrer Macht (und des damit verbundenen „demokratischen“ Korruptions-Gewinns) verführen lassen. Wo das hinführt, hat Delavy  gut beschrieben: im Gegensatz zu 1940 werden heute und in kommenden Zeiten Milliarden „ins Gras beißen“, weil die demokratischen Groß-Gesellschaften den Sterbevorgang zu protrahieren wissen, aber die Krankheit (die Lobbyisten) nicht in der Wurzel auszumerzen wissen.

  Und so sind wir wieder bei der schönen Haut und der besten Philosophie, die weiblich ist: was nützt uns die Philosophie über die Ewigkeiten – ohne das fundamental Einfache zu sehen! Vielleicht sterben die meisten Männer deshalb früher, weil sie sich vor lauter „Macht-Streben“ selbst vergessen. Die eigene Haut ist wichtig, auf sie sollte man zuerst schauen, denn die Zufriedenheit mit jeder Körperlichkeit öffnet den Zugang zur Seele. Die Seele aber – als aktiver Gemütszustand der Psyche – liegt ebenfalls im Unterbewusstsein, dem Limbischen System. Deshalb fanden die meisten Menschen zu ihren Glaubensgemeinschaften, weil sie den Glauben suchten; und das, weil sie passager ihr denkendes Bewusstsein, das vor massiven Fehlentscheidungen nicht gefeit ist, delegieren konnten, und somit übermäßige Bereitschaftspotentiale an den Synapsen des Hirns verhinderten. (Ein dem entsprechender „Seelen-Verlust“ durch Enzym-Defizite wird auch in Asien erfolgreich behandelt.) Die erfolgreiche Weiterleitung der Strompotentiale vom Psyche-Bereich in den Seelen-Bereich (gleicher Lokalisation) ist stets ein Schritt zum „inneren Frieden“, was meist den Frauen leichter gelingt – und das wird an der Haut sichtbar.

Ihr Marc Chatenieu

Die Alzheimer-Krankheit –

doch hormonale Gründe ?!

(im Roman über die Neurobiologie von Hirn und Seele)

Marc Chatenieu

lebt als Schriftsteller in Andalusien und schreibt im Stil des „Magischen Realismus“. Er ist seit 46 Jahren mit ein-und-derselben Frau glücklich verheiratet. Sein Buch vom September 2008 − ein Zigeuner-Roman − beschreibt den außergewöhnlichen Lebensweg des Protagonisten: vom schüchternen Knaben zum Spielball triebhafter Weiblichkeit. Durch seine jugendlichen Ideale und die raue Wirklichkeit erkennt der Zigeuner Ben-Sira die Spaltung seiner Persönlichkeit. Chatenieu hat zur Erklärung des zweiten ICHs (im Vergleich zur krankhaften Schizophrenie) wissenschaftliche Fakten tangierender medizinischer Bereiche − wie ein Wissenschafts-Journalist – zusammengetragen. So lässt sich auch die Funktionsweise der Psyche und − erstmals die Definition der Seele erklären. Bei der autogenen Zerstörung der Hirnzellen, wie bei der Alzheimer-Krankheit bzw. der Alters-Demenz, werden bisher nicht erkannte hormonale Ursachen benannt, die eine so einfache Vorbeugung möglich machen (ab Seite 283).

Chatenieu hat sich zur Aufgabe gemacht, die Allgemeinheit, wie Patienten und Ärzte gleichermaßen, über die Funktionsweise ihres Hirns – wie in Welt der Wunder − zu informieren und neueste Erkenntnisse zum gesunden Altern mit intaktem Geist aufzuzeigen. Zu diesem Zweck wählte er den historischen Bildungsroman, dessen Handlung den Leser in atemlose Spannung versetzt.

 

 


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Der Roman „Die sogenannte Sünde“ erschien September 2008 im Hochschulverlag Mainz (ISBN 3810700290)

(siehe: www.Verlag-Mainz.de )

 

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Die Ölgemälde aus Kapitel 6 Nr.5 („Arena am Neckar“ und „Schwäbin mit Hund am Rhein“)

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(„Prometheus und die Okeaniden“, Skulptur von Gustav Otto Gradler in Bronce, 1886/ Privatbesitz)

 

 

Der Roman   ~ Die Habanera ~

  ist ein  Billigflug“ nach Andalusien

 

Der Flamenco und die andalusischen Pferde -

der einstige Mauren-Staat al-Andaluz einmal ganz anders.

Fliegen Sie über eine Legende aus muslimischer Zeit in das letzte Land vor Afrika.

Erleben Sie die Geburtsstunde des Carmen-Phänomens, seine Faszination und die

Gefahren seines Unterganges.

 

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Die Andalusierin ist der Inbegriff der Ambivalenz der Sinnlichkeit einer Frau.

Die zwiespältige Carmen aus der Oper von Georges Bizet ist bis heute ein ungelöstes Rätsel geblieben. Die Leidenschaftlichkeit und die sensible Herzlichkeit der Menschen Andalusiens vermitteln mit der ausdrucksstarken Musik eine mitreißende Faszination. Der Arzt-Roman „Die Habanera“ ist ein Versuch, den Schleier des Rätsels zu lüften. Dabei wird Andalusien in der Gegend von Rota, Chipiona, Sanlucar de Barameda, Jerez de la Frontera und Arcos de la Frontera als Schauplatz zu einer erlebenswerten Reisegegend.

 Der Roman „Die Habanera“ erschien im Wagner Verlag / (siehe: www.wagner-verlag.de )                  

 

 

Das 2009 erschienene Buch von Marc Chatenieu

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ISBN-13: 978-3-86901-653-5

 

 

Nietzsches Vision:   Die Demokratie am Galgen

Teil 1  erschien  2011

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ISBN 978-3-86268-185-3

 

 

 „vom Willen zur Macht“

Teil 2 zu: „Die Demokratie am Galgen

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(478 Seiten) ISBN 978-3-86268-924-8

Über Nietzsches Texte wurde kompilatorisch viel veröffentlicht. Mit einem vikariierenden Sprachgebrauch wurde das Lesen der Texte bisher weder erleichtert, noch konnte man die Aphorismen einer eindeutigen Gedankenwelt zuordnen. Dies wurde durch den fehlenden Instinkt für eine philologische Sorgfalt der Philosophen des 20. Jahrhunderts noch erschwert. Dabei handelt es sich bei dem so genannten philosophischen Hauptwerk Nietzsches ohnehin um eine Kompilation verstreuter Notizen und Entwürfe. Die Vieldeutigkeit der scheinbaren Phantasmen basiert bei genauester Analyse auf einem konsequent „experimentierenden“ Denken. Neue neuro-physiologische Grundlagen belegen die Sichtweise dieses vorausschauenden philosophischen Denkers und die von ihm erkannte apokalyptische Zukunft, wenn die Menschen sich weiterhin ausschließlich auf den Vorzug  ihres ― oft in die Irre führenden ― „denkenden“ Bewusstseinszentrums verlassen.

  Wie sehr die korrupte Demokratie an ihre Grenzen gekommen ist, zeigen die derzeitigen Geschehnisse in der Türkei. So wird der „Demokratie“ nach Nietzsche eine neue „schmerzhafte“ Gesellschaftsordnung folgen müssen!

   Ich habe versucht, die von Nietzsche beschriebene Neuro-Physiologie mit dem derzeitigen wissenschaftlichen Stand zu erklären. Daraus ergibt sich für uns Menschen in der heutigen Gesellschaft eine Aufforderung auf politischen und kommerziellen Ebenen, das Unterbewusstsein in den Vordergrund zu stellen: dies wird möglich ― so wie es schon die „Edlen Wilden“, die Indianer taten ― durch spirituelle Meditation zu irgendeinem „Gott“ (das „große Geheimnis“ in der Höhe des Universums) zurück zu finden zur Bescheidenheit; denn das Glücksgefühl und die innere Harmonie mit der Natur und dem Universum findet immer im Zentrum des Unterbewusstseins statt – so, wie es schon der Zen-Buddhismus im 12. Jahrhundert vertrat.

 

 

Das neueste Buch von Marc Chatenieu ist abgeschlossen:

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(noch kein Verlag ausgewählt) (Kindle eBooks : Religion & Glaube : „Terrorismus“)

 

In Vorbereitung ist:

Marc Chatenieu

Nietzsches Vision:

Die Demokratie am Galgen

 

 

Teil 3

 

Die Moral schafft sich ab

 

 

 

 

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Vorwort

Viele philosophische Denker haben sich die Frage gestellt, warum ein so überragender Mensch auf dem Gebiet der Gedankenwelt über das menschliche Sein die Streitbasis der „klassischen (systematischen) Philosophie“ verlassen hat,  wo man immerhin bemüht war, Althergebrachtes zu zerpflücken um es im neuen Gewand zu demonstrieren. Die völlig unkonventionelle aphoristische Form machte jede Diskussion schwierig. Das scheinbar „wissenschaftlich-systematische“ Philosophieren, in welchem sich alle Rhetoriker üben, um zu Rang und Namen zu kommen, war schon seit dem antiken Griechenland die Arroganz eines Wahrheitspathos (siehe die Rhetoriker-Schulen Athens).

Nietzsche wollte die „Bändigung des Erkenntnistriebes“, einer – wie wir heute wissen − Maßlosigkeit im neurologischen Ablauf bei der Entstehung des Willens (im Hirn-Bewusstseinszentrum BZ A; s. Teil I – nach Freud das „Ich“). Es ist die Bändigung, alles wissen zu wollen, obwohl das kurze Dasein der Menschheit in diesem Universum dies völlig ausschließt. Nietzsche erkannte diese Unmöglichkeit und sah jede Art von Glaubensform als einzigen Weg, dem Ur-Instinkt des Menschen − dem Unterbewusstsein − den Vorrang zu lassen, um psycho-neurologisch zur inneren Ruhe zu kommen und die „innere Welt“ zu favorisieren. Sigmund Freud war der Erste, der sich dieser Idee anschloss und sie zu seiner Lehre machte. So wurde die aphoristische Form seiner Veröffentlichungen der Versuch, die „innere Welt“ seiner Leser zu erreichen. Sie sollten ― philologisch integer ― zwischen den Zeilen lesen; denn er hasste schlechte Leser, die „wie plündernde Soldaten verfahren“, und das, was sie plündern, vom Wort her nicht begriffen. Selbst Nietzsches Freund Erwin Rohde konnte sich 1886 nicht ein Fachwissen vorstellen, welches einer Veröffentlichung von „Jenseits von Gut und Böse“ zu Grunde liegen könnte.

(s. Löw, Reinhard; „Nietzsche. Sophist und Erzieher“; 1984)

  Es ging Nietzsche also weniger um „Wahrheit“, denn diese ist ohnehin nur das, was wir für glaubwürdig halten, als vielmehr um Wirkung – und das glaubte Nietzsche mit den Aphorismen eher zu erreichen. Er erkannte das Unterbewusstsein als Basis für ein Glücksgefühl: aber damit auch die Spiritualität − ohne den religiösen Dogmatismus. Nach seiner Meinung hat sich die „Zivilisation“ mit ihrem rationalen Denken zu sehr von der Emotionalität der Ur-Völker Afrikas und der Südsee entfernt. So sah es auch Claude Lévi-Strauss (1908-2009) 1955 in „Traurige Tropen“, wo er das „wilde Denken“ in schriftlosen Kulturen lobte.

Die Bildungsmöglichkeiten haben mit der Philosophie im hirnphysiologischen Suchtmechanismus eine neue Art zum Erreichen des Machtgefühls aufkommen lassen, das die pathologische Grenze zur Maßlosigkeit, dem Machtmissbrauch, oft überschritt. Diesem „Entartungsmechanismus“ verfielen später auch Literatur-Kritiker, wenn sie – einst gedemütigt – ihre Macht doppelt auskosten wollten.

Die Willenskräfte zur Begierde nach dem Machtgefühl sind auch für das Kastenbewusstsein verantwortlich. Es ist »die Erhöhung des Typus „Mensch“, die fortgesetzte „Selbstüberwindung des Menschen“, um eine moralische Formel in einem übermoralischen Sinne zu nehmen . . . Jede vornehme Barbaren-Kaste hatte vorerst nicht in der physischen Kraft ihr Ziel, sondern in der seelischen ― «

(so Nietzsche in „Jenseits von Gut und Böse“)

  Das Fehlen neuro-physiologischer Grundlagen bis in die zweite Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts erklärt auch den desolaten Zustand unter denen, die sich anmaßten, ebenso gute philosophische Denker zu sein. Zu einer Verkürzung ihrer vorgetragenen Gedankengänge hat es bei ihnen nicht gereicht. Dabei wollten diese Denker Probleme lösen, die erst durch das Verlassen der Emotionalität entstanden sind. – Der Verzicht auf Exposition eines individuellen oder gesellschaftlichen Problems und hin zur Emotionalität über den Umweg der „inneren Welt“ hat Freud direkt erkannt, auch wenn damals die Hirnchemie und Hirnphysik für eine wissenschaftliche Grundlage noch nicht existierten. Selbst die hemmenden Neurone (s. Teil I) hatte Nietzsche bereits beschrieben (Aph. 178 „Aus der Seele der Künstler und Schriftsteller“). Ihre Überwindung unterstellte er der Logik. So sah er in der fehlgeleiteten „inneren Welt“ und somit der fatalen Wirkung auf das denkende Bewusstseinszentrum bei der Folge vom Gedanken über den Willen zur Ausführung – ja bis hin zum Machtgefühl – die Entartung zum Machtmissbrauch als Maßlosigkeit.

(Zum besseren Verständnis: Das Machtgefühl ist der Endzustand im physiologischen „Sucht“-Mechanismus an den Synapsen und wird schon pathologisch bei der Macht-Demonstration, einer „Sucht-Entartung“ ― wie bei einem Besitzer eines guten Autos, der sich für seine Psyche einen Luxuswagen zulegt, um das Stromchaos an den Synapsen und Neuronen mit neuem Machtgefühl vorrübergehend zu befrieden.) Dieser neurologische Suchtmechanismus beim Spannungsaufbau und der Entladung an den Synapsen ist – wie wir heute wissen – auch das Übel der Demokratie, der heute besten Gesellschaftsform. Nietzsche sah ihr Ende voraus! »Was ich erzähle, ist die Geschichte der nächsten zwei Jahrhunderte.“ (Vorrede zu: Der Wille zur Macht) Und weiter: „Unsre ganze europäische Kultur bewegt sich seit langem schon mit einer Tortur der Spannung, die von Jahrhundert zu Jahrhundert wächst, wie auf eine Katastrophe los: . . .« Die neue Lebensform wird einmal allen »Menschen wehe tun« /eine GmbEuE *.  (Gesellschaft mit beschränktem Einkommen u. Eigentum – ohne das gesellschaftliche Gefüge von Arm und Reich gänzlich abzuschaffen! Fleiß und Faulheit werden weiterhin unterschiedlich honoriert.)

Denn die „Aufklärung“ über eine heute zu praktizierende Demokratie wird von den Medien entsprechend der zu dirigierenden Herde zur Trennung von Korruption und Sklaverei mit Hilfe der „Pressefreiheit“ vollbracht

(»Die Deutschen haben das Pulver erfunden – alle Achtung! aber sie haben es wieder Quitt gemacht – sie erfanden die Presse.«). 

  Um die von Nietzsche angedeutete „innere Welt“ des Menschen besser noch als Sigmund Freud zu begreifen, soll im Folgenden das Hirn-physiologische Prinzip aus Teil I nochmals erklärt werden. Diese Sichtweise wurde erst durch die Entdeckung der Arbeitsweise an motorischen und sensorischen Synapsen durch H. H. Kornhuber (1928-2009) 1965 und Benjamin Libet (1916-2007) 1979 möglich.

  Schließlich ist es die Aufgabe der neueren Philosophie, die philosophischen Denker zurückzuführen auf die Basis ihres Daseins. Welches ist die Basis? werden sie fragen.

1.)  die Kurzlebigkeit des Menschen

2.)  die chemischen und physikalischen Vorgänge bei der Neuro-Physiologie des Hirns für die Erkenntnis

3.)  den physiologischen (normalen) Suchtmechanismus des Hirns nicht zur Pathologie werden zu lassen

4.)  Tiere und Pflanzen als Mitbewohner unserer Erde zu respektieren und ihnen eine Würde zuzugestehen („Würde“ = Hochachtung vor der Daseinsform)

 

 

Ein Auszug (die aktuelle politische Situation betreffend)

  c) Geben wir das wirkende Subjekt auf, so auch das Objekt, auf das gewirkt wird. Die Dauer, die Gleichheit mit sich selbst, das Sein inhäriert (ist angehaftet an) weder Dem, was Subjekt, noch Dem, was Objekt genannt wird: es sind Komplexe des Geschehens, in Hinsicht auf andere Komplexe scheinbar dauerhaft, − also z. B. durch eine Verschiedenheit im Tempo des Geschehens (Ruhe – Bewegung, fest – locker: alles Gegensätze, die nicht an sich existieren und mit denen tatsächlich nur Gradverschiedenheiten ausgedrückt werden, die für ein gewisses Maß von Optik sich als Gegensätze ausnehmen. Es gibt keine Gegensätze: nur von denen der Logik her haben wir den Begriff des Gegensatzes – und von da aus fälschlich in die Dinge übertragen).

  c) Das „wirkende Subjekt“, das ist der Mensch, welcher als „Sklave“ seines von der Umwelt programmierten BZ C geleitet wird (der Moral). So ist auch das Objekt manipuliert von einer umfangreichen „Umwelt“. Die Dauer und die „Gleichheit“ derartiger unfreier Geschehen sind zwar nicht unbedingt den Aktiven, noch den Objekten anzuhaften, da sie Komplexe eines Geschehens mit all ihren Gegensätzen sind, doch juristisch muss dem „wirkenden Subjekt“ (Täter) eine erhebliche Mitschuld bei der Programmierung mangelhafter Bewusstseins-Vetos unterstellt werden. Derartige psychische „Komplexe“ müssen als „dauerhaft“ angesehen werden – auch wenn sie mit Gegensätzlichkeiten tatsächlich nur „Grundverschiedenheiten“ darstellen. Vieles was wir als Gegensätze ansehen, gehört zur Dichotomie manchen Seins. Der Begriff des Gegensatzes ist fragwürdige Logik.

  Besonders augenscheinlich wird es an den sich entwickelnden gesellschaftlichen Strukturen:

So frisst die „Demokratie“ ihre Kinder!

Sie tut es über die Korruption.

(Moral ist ein Sittengesetz, das zeitgebunden, ortsgebunden und wohlstandsgebunden ist. Solange die „demokratische Freiheit“ fehlt, funktioniert sie in einer Art „Kastenbewusstsein“. Die „demokratische Freiheit“ lässt die „Dahinwegetierenden“ aus dem Käfig. Zuerst schwindet die sexuelle Moral – und dann auch die „Staats-Moral“.

Die Korrumpierten steigen auf ihre Weise aus (und frönen der Maßlosigkeit) – und die Mittellosen negieren den Staat! Die so genannte Demokratie führt sich selbst ad absurdum, sie folgt ihren eigenen Gesetzen.)

*

  d) Geben wir den Begriff „Subjekt“ und „Objekt“ auf, dann auch den Begriff „Substanz“ – und folglich auch dessen verschiedene Modifikationen, z. B. „Materie“, „Geist“ und andere hypothetische Wesen, „Ewigkeit und Unverständlichkeit des Stoffs“ usw. Wir sind die Stofflichkeit los.

  d) Das „Subjekt“ als Kastenmensch in der Demokratie und das „Objekt“ als Staat (als Machtinstrument der Herrschenden) verlieren ihre „Substanz“ – ihre Gehorsamkeit gegenüber den demokratischen Grundlagen – und folglich auch deren verschiedene Modifikationen, z. B. „Materie“, „Geist“ und andere hypothetische Wesen (Ehrenhaftigkeit; Mitleidsfähigkeit; Samaritertum; Gemeinschafts-Sinn). Der Sinn für eine moderne Zukunft und die Agnosie bezüglich von Gemeinnützigkeit haben ignorante Strukturen geschaffen.

*

  Moralisch ausgedrückt, ist die Welt falsch. Aber insofern die Moral selbst ein Stück dieser Welt ist, so ist die Moral falsch.

  Schlussfolgernd ausgedrückt: die Moral schafft sich ab!

  Der Wille zur Wahrheit ist ein Fest-machen, ein Wahr-, Dauerhaft-machen, ein Aus-dem-Auge-schaffen jenes falschen Charakters, eine Umdeutung desselben ins Seiende. „Wahrheit“ ist somit nicht etwas, das da wäre und das aufzufinden, zu entdecken wäre, − sondern etwas, das zu schaffen ist und das den Namen für einen Prozess abgibt, mehr noch für einen Willen der Überwältigung, der an sich kein Ende hat: Wahrheit hineinlegen, als ein processus in infinitum (unendlicher Prozess), ein aktives Bestimmen, − nicht ein Bewusstwerden von etwas, das an sich fest und bestimmt wäre. Es ist ein Wort für den „Willen zur Macht“.

  „Der Wille zur Wahrheit“ ist ein Streben nach Wahrheit; ein etwas Unumstößliches zu akzeptieren; ein „Lügen vom Kopfstand auf die Füße stellen“. „Wahrheit“ ist demnach nicht etwas, was unwidersprochen existieren kann, sondern was in jedem Einzelfall als glaubhaft empfunden werden muss. Der Begriff ist auch nicht etwas Endgültiges, sondern was immer neu zu schaffen ist und letztendlich überwältigt. In etwas „Wahrheit hineinlegen“ stellt einen „unendlichen Prozess“ dar, da die Grundlagen jeder „Wahrheit“ immer in Bewegung sind. Das Streben nach „Wahrheit“ ist somit identisch mit dem neurologischen Zwang (Automatismus) vom Gedanken über den Befehl (Willen) zum Machtgefühl.

  Das Leben ist auf die Voraussetzung eines Glaubens an Dauerndes und Regulär-Wiederkehrendes gegründet; je mächtiger das Leben, umso breiter muss die erratbare, gleichsam seiend gemachte Welt sein. Logisierung, Rationalisierung, Systematisierung als Hilfsmittel des Lebens.

   Das Leben als Dasein, wie es vom Menschen empfunden wird, wird in seiner Endlichkeit meist zu spät erkannt. So hilft ein Glauben, Religionen – ob Buddhismus, Judentum, Christentum oder Islam – die „Unendlichkeit“ als erratbare, gleichsam seiend gemachte Welt und als regulär-wiederkehrende zu sehen; die Welt und das Leben so als „logisch“, „rational“ und „systematisch“ zu begreifen.

 

 

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                                                                                                                                                                     in der Tracht der Mandan („Numahkahke“) und indianischer Reitweise (sin montura; ohne Sattel).

 

Impressum: Marc Chatenieu; 11630 Arcos de la Frontera, Cadis/España